Warenfluss und Dienstleistung im Projektgeschäft

Mit der Anlage des Kundenauftrags endet die Presales-Phase. Der Kundenauftrag kann nun in logische Einheiten gegliedert werden. Diese logischen Einheiten können z.B. die Standorte des Kunden repräsentieren, an den Hardware geliefert werden muss. Oder sie gliedern den Auftrag zeitlich, z.B. in den Aufbau der Netzwerkinfrastruktur und die Installation der Server-Hardware.

Für die einzelnen Auftragspositionen wird bestimmt, wohin die Hardware geliefert wird. Router können z.B. direkt vom Lieferanten an einen Standort des Kunden geliefert werden. Der Server hingegen soll erst bei Ihnen im Haus vorbereitet werden. Für Hardware haben Sie beim Lieferanten spezielle Konditionen für den Endkunden aushandeln können. Diese Konditionen werden direkt im Auftrag erfasst. Wird die auftragsbezogene Beschaffung ausgelöst, greift die Bestellung die Sonderkonditionen ab.

Wird ein bestellter Artikel auf Lager genommen, so ist ggf. nicht ersichtlich, ob er speziell für einen Kundenauftrag beschafft wurde. Um sicherzustellen, dass bestimmte Artikel (egal ob mit oder ohne Seriennummern) nicht beliebig ausgeliefert werden, gibt es einen Reservierungsmechanismus. Dieser Mechanismus bindet Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker fest aneinander.

Die Warenbewegungen sind ein Teil des Projektauftrags. Die höhere Marge verspricht die Dienstleistung, die von den Mitarbeitern vor Ort beim Kunden oder im Haus erbracht wird. Die zu erbringende Dienstleistung wird im Auftrag definiert. Es lassen sich Pakete aufbauen. So kann der Verkauf einer Firewall mit einer pauschalen Einrichtungsgebühr aufgewertet werden. Entsprechende Dienstleistungsaufträge werden aus dem Auftrag heraus generiert und dem fachlich verantwortlichen Kollegen zugewiesen.

Merkmale und Möglichkeiten zum Thema

  • Aufteilung von Aufträgen in logische Einheiten
  • projektspezifische Preise für Geräte und Dienstleistungen
  • Warendirektlieferung von Distributoren / Herstellern an Endkunden
  • Auftragsbezogene Beschaffung
  • Berücksichtigung von projektspezifischen Spezialkonditionen
  • Berücksichtigung von Leistungen, die pauschal oder nach Aufwand abgerechnet werden
  • Kontingente in Menge und in Zeit
  • Workflow für die Verfolgung des Arbeitsfortschritts
  • Fremdwährung
  • Verwaltung von Vorauszahlung und Teilzahlung

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